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„Die Ästhetik des Alltäglichen im Rahmen der Exzellenz neu Definierin“

Interview mit Francesca Pasquali

Schönheit und Kunstsinn, Experimentieren und Kunst, die Suche nach neuen Wegen und Grenzen der Ästhetik treffen im zwei Sterne-Michelin-Restaurant Il Piccolo Principe des Grand Hotel Principe di Piemonte in Viareggio aufeinander, wo in diesen Monaten die Installation „Setole“ (Bürsten-Borsten) von Francesca Pasquali zu sehen ist.

Seit ihren ersten Arbeiten zeichnet sich die Künstlerin durch einen Schaffensprozess aus, der ausgehend von der Beobachtung der Natur einen kreativen Dialog entwickelt mit vorgeformter und in einen neuen Kontext versetzter Materie und diesen umsetzt in Skulpturen und Installationen, für deren Entstehung sie wiederverwendete Kunststoff- und Industriematerialien nutzt.

“Setole“ ist ein umfassendes Projekt, das durch Skulpturen und Installationen die Dialektik zwischen einem gewöhnlichen, für den täglichen Gebrauch produzierten Gegenstand und der Möglichkeit, damit einen neuen ästhetischen Raum zu schaffen, neu definiert.

 

1. Wie kam es zur Begegnung zwischen Ihrem künstlerischen Schaffen und dem „Piccolo Principe“?

Die Zusammenarbeit kam dank eines Treffens mit dem Architekten Marco Casamonti vom Büro Marco Casamonti & Partners / Archea Associati zustande, der den Eigentümern des Hotels meine künstlerische Arbeit vorstellte. Es ist nicht das erste Mal, dass ich an Umweltprojekten dieses Ausmaßes mitarbeite, und dieser Anlass war nichts anderes als eine Bestätigung dafür, wie eng Architektur, Kunst, Geschichte und hochqualitative Serviceleistungen in perfekten Einklang miteinander treten können. Die Setole, Installationen aus synthetischen Bürstenborsten, die seit kurzem hier den Raum einnehmen, wirken wie durch die Zeit längst verfestigte Präsenzen, die in Symbiose mit der sie beherbergenden Umgebung leben.

 

2. Ihre Installation in einem so geschichtsträchtigen Hotel suggeriert dem Betrachter einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Experimentieren und Innovation…

Ja, unglaublich, wie harmonisch sich ein gegenwärtiges Material in die Architektur der Vergangenheit einfügt. In ihrer schillernden Farbigkeit bewohnen diese Setole in geradezu respektvoller Stille den Raum, eingedenk der unglaublichen Geschichte, die uns diese Orte suggerieren. Das Ambiente, so reich an vergangenen Epochen und Bewegungen, nimmt das Kunststoffmaterial auf, integriert es perfekt und verleiht ihm dabei eine ausgewogene, sinnliche Ästhetik.

 

3. Im Zentrum Ihres Werks steht die Materie, ihre Transformation und Neudefinition. Wo würden Sie die im „Piccolo Principe“ ausgestellten Arbeiten innerhalb Ihres Schaffensprozesses ansiedeln?

Mein Wunsch ist es, den Gebrauch und die Ästhetik von Alltagsgegenständen oder industriellen Materialien neu zu bestimmen, indem ich, wie bei den Arbeiten im „Piccolo Principe“, neue kompositorische Lösungen vorschlage, die die Sinne des Publikums anregen: nicht nur Sehen, sondern auch Tasten und Hören. Mich interessiert es die Vielfalt der Merkmale und die ihnen innewohnenden Werte wiederherzustellen, die ein Material, das als steril und ohne jeden ästhetischen Wert gilt, in seiner DNA trägt. Die langen, gewundenen Borsten laden dazu ein, eine Beziehung mit diesen einzugehen: Die Gäste genießen so ein kleines Rundum-Sinneserlebnis.

 

4. „Wiederverwendung“ ist ein zentraler Bestandteil Ihrer künstlerischen Produktion. Regt Ihre Auseinandersetzung damit auch dazu an über die Verantwortung nachzudenken, die jeder von uns in Bezug auf die Ressourcen, die wir täglich nutzen, trägt?

Plastik und Abfall im Allgemeinen sind nicht der Dämon an sich, den es zu bekämpfen gilt. Stattdessen sollten wir damit beginnen, sie als wahre Ressourcen von neuem Wert zu betrachten, die durch Regeneration und Transformation neu gedacht werden können. Die größte Herausforderung, der ich mich seit längerer Zeit stelle, ist die Schaffung eines Bewusstseins beim Publikum für den Wert, den ein Einwegobjekt haben könnte. Der Umweltaspekt meiner Arbeiten trägt wesentlich dazu bei dieses Interesse beim Betrachter zu wecken und es ihm näher zu bringen.

 

5. Sie sind sehr aktiv in den sozialen Netzwerken, im Internet und in anderen Medien. Inwieweit können diese neuen Kommunikationskanäle zur Verbreitung von Kultur, Kunst und ästhetischer Inhalte dazu beitragen ein breiteres Publikum zu erreichen?

Die Kommunikationsmedien sind heute ein fester Bestandteil von Arbeit. Die Geschwindigkeit, mit der man Menschen erreichen kann, ist erstaunlich. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, dass das Opernhaus von Sydney vor einigen Jahren durch eine Online-Recherche auf mein Schaffen aufmerksam wurde und mich beauftragte, ein Werk aus 150.000 Einweg-Plastiktrinkhalmen zu kreieren, die sie gerade aus ihren zahlreichen, dem Theater nahen Restaurants und Lokalen entsorgt hatten. Islands, ein Werk aus Trinkhalmen und Spiegeln, das die Kartographie der Bucht von Sydney nachbildet, wird nun im Foyer des Theaters als Symbol für gezielte Nachhaltigkeit ausgestellt. Deshalb ist es im Meer der Bilder und virtuellen Reizen unerlässlich, mit großer Strenge und Wiedererkennbarkeit zu arbeiten, denn die Themen, die ich behandle, sind hochsensibel. Ökologie, Regeneration, Nachhaltigkeit: Kunst und Materie haben diesbezüglich ein großes Potenzial. Aber meine Arbeit lebt und wächst mit und für die Materie, so dass das rein digitale Erlebnis niemals vollständig die Anreize auslösen kann, die uns ein Erfahrungsmoment des realen Leben vermittelt.

 

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